Was sind Korrosionsbeständige Teile ?
1. Definition: Unter korrosionsbeständigen Teilen versteht man Bauteile aus korrosionsbeständigen Metallen oder durch spezielle Oberflächenbehandlungen, die es ermöglichen, dass das Material stabil bleibt, Korrosion in korrosiven Medien wie Feuchtigkeit, Säuren, Laugen und Salznebel verzögert oder verhindert.
2. Gängige Materialien: Edelstahl (austenitisch, Duplex), Superlegierungen auf Nickel-/Kobaltbasis, Aluminiumlegierungen, Kupferlegierungen und Titanlegierungen verfügen alle über eine ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit.
3. Oberflächenverstärkung: Nachbehandlungen wie Eloxieren, Sprühen, Korrosionsschutzbeschichtungen, Galvanisieren und Polieren können die Korrosionsbeständigkeit weiter verbessern und den Anforderungen von Umgebungen mit hohen Temperaturen, hohem Druck oder chemischen Medien gerecht werden.
4. Anwendungsszenarien: Hochtemperatur-Metallkomponenten wie Heizklemmen, Strahlungsrohre, Ofenrollen, Lüfterflügel, Ofenschienen und verschleißfeste Räder in Wärmebehandlungsöfen erfordern alle Korrosionsbeständigkeit, um eine langfristige Betriebszuverlässigkeit zu gewährleisten.
Wie kann festgestellt werden, ob korrosionsbeständige Teile frühzeitige Korrosion aufweisen?
1. Sichtprüfung (VT)
Beobachten Sie Oberflächenfarben, Flecken, Abblättern oder Risse mit bloßem Auge oder einer Lupe. Die Sichtprüfung ist die direkteste und kostengünstigste Erstuntersuchungsmethode.
2. Ultraschallprüfung (UT)
Nutzen Sie die Ausbreitungseigenschaften hochfrequenter Schallwellen in Metallen, um durch Korrosion verursachte innere Risse, Hohlräume oder Wandverdünnungen zu erkennen. Geeignet für die frühzeitige Fehlerlokalisierung in dickwandigen Strukturen.
3. Magnetpulverprüfung (MT)
Nach der Magnetisierung wird magnetisches Pulver auf ferromagnetische Materialien aufgestreut. Der Austritt von Magnetfeldern an Defekten führt dazu, dass sich das Pulver ansammelt und sichtbare Spuren bildet, was eine schnelle Erkennung von oberflächlichen und oberflächennahen Korrosionsrissen ermöglicht.
4. Penetrationstests (PT)
Ein Eindringmittel wird in offene Oberflächenfehler infiltriert, die dann mit einem Entwickler sichtbar gemacht werden. Geeignet zur Erkennung von Oberflächenrissen oder Poren in nichtmagnetischen Materialien.
5. Wirbelstromprüfung (ET)
Auf der Oberfläche leitfähiger Materialien werden durch elektromagnetische Induktion Wirbelströme erzeugt. Defekte verändern die Wirbelstromverteilung und äußern sich in abnormalen Signalen in der Sondenspannung/-phase. Diese Methode eignet sich besonders zur Erkennung von Oberflächenkorrosion und Wandverdünnung bei dünnwandigen Rohren, Aluminiumlegierungen usw.
6. Korrosionsüberwachungsinstrument (elektrochemisch)
Vor Ort werden Korrosionspotential- oder Stromsensoren installiert, die das elektrochemische Verhalten des Metalls in Echtzeit erfassen. Eine abnormale potenzielle Drift kann eine frühzeitige Warnung vor dem Fortschreiten der Korrosion sein.